Bin ich verrückt?

Aktualisiert: Feb 25


Bin ich verrückt?


Ich will nichts weniger, als dass wir als Menschheit wie ein großer, lebendiger, vibrierender Organismus das Leben auf diesem Planeten würdigen, ehren, genießen und feiern.

Ich höre ein tiefes Atmen, welches dann durch die Natur und alle Geschöpfe geht.


Da ich in vielen Bereichen unterwegs bin, fällt mir auf, wo das Leben momentan nicht fließen kann. Und hier in D betrifft das - wen wundert es - überwiegend unser Arbeitsleben.


Mir fällt auf,

dass unser bisheriges berufliches System bereits viele Kinder erstickt, noch bevor sie sich entfalten können. Wer nicht in die Schubladen der standardisieren Berufe passt, der hat als Schüler echt ein Problem.


Mir fällt auf,

dass viele talentierte Menschen an sich zweifeln, weil sie nicht in die standardisierten Stellenbeschreibungen passen. Mir fällt auf, dass Unternehmen dadurch Potenziale nicht sehen, weil sie nur auf reduzierte Standards schauen. Aber Boxen für Menschen ersticken das Leben.


Mir fällt auf,

dass viele Menschen für einen Urlaub schuften, den sie kaum richtig genießen können und wie sie resigniert aufgeben und sagen „so ist das nun mal“.


Mir fällt auf,

dass viele Frauen, sobald sie Alleinerziehend sind, glauben, dass sie nun zur Armut verdammt sind.


Mir fällt auf,

wie Unternehmen Prozesse verkomplizieren und ich kann irgendwie sehen, wie es einfacher und für alle Beteiligten lebendiger werden kann. Ich höre, wie dann ein Aufatmen durch die ganze Organisation geht und die Menschen plötzlich aus dem Vollen schöpfen und sie Lösungen sehen und entwickeln, die vorher undenkbar waren.


Mir fällt auf,

dass in einem Land der Dichter, Denker und Ingenieure wundervolle Innovationen in Sachen Nachhaltigkeit verworfen werden, weil sie nicht rentabel sind. Wären wir vor 100 Jahren nur an einer Erfindung drangeblieben, wenn sie sofort rentabel gewesen wäre, es gäbe vieles heute nicht. Warum geben so viele kluge Köpfe / Unternehmen so häufig vor dem Ziel auf?


Mir fällt auf,

dass Menschen aus Kriegsgebieten zu uns flüchten, weil dort mit Waffen auf sie geschossen wird, die aus Stahl gefertigt werden, der einst hierzulande zum Wirtschaftswunder führte. Mir fällt auf, dass viele dieser Menschen sich wenig um Berufliches geschert haben, dadurch einerseits die Sozialkassen „belasten“ und andererseits eine Herzlichkeit in unser Land bringen, die hier so dringend gebraucht wird.


Und dann schaue ich bei mir, überlege, was habe ich erfahren und was kann ich beitragen?


Ich weiß,

wie man trotz Durststrecken auch als Alleinerziehende sich ein würdevolles Leben aufbauen kann.


Ich weiß zum Beispiel,

wie man sich an seinen Bedürfnissen, Werten und Talenten ausrichtet, um sich einen Traumjob zu kreieren.


Ich weiß,

wie uns das Leben über unsere geöffneten Sinne wieder tief im Innern berühren kann und wie 5 Tage mit den ELEMENTEN erholsamer, abenteuerlicher und erfüllter sein können, als so mancher Reisetrip. Sobald Du von einem Windhauch zutiefst berührt bist, gibt es keinen Grund mehr, irgendetwas hinterherzujagen. Du bleibst zwar aktiv, aber das Leben beginnt, Dich von innen zu bewegen.


Ich weiß,

wie es ist, wenn alle in einer Mannschaft auf ein gemeinsames Ziel hin SPIELEN und jede/r seine Fähigkeiten einbringt, verfeinert, das Spiel läuft, der Ball rollt und ins Tor geht.


Ich weiß,

wie man ‚nur‘ durch die eigene Präsenz in einem Unternehmen höhere Standards installieren kann, die sich auf normalen Wegen niemals durchgesetzt hätten. Und ich weiß, dass es viele Frauen gibt, die das bereits leben oder die auf dem Weg sind. Ich nenne sie/uns BUSINESSYOGINI. Seit 3 Jahren will ich damit los und verwerfe alle bisherigen Entwicklungen wieder.


Ich weiß,

wie man auf dem selbständigen/unternehmerischen Weg sich selbst näher und näher kommt und Schritt für Schritt über sich hinauswächst, so dass Kunden sagen „Du machst, dass Wunder wahr werden.“


Ich weiß,

wie es ist, wenn man mit etwas losgehen will und einen dann die Schatten der Vergangenheit einholen und man den Hades durchquert, statt sein Projekt zu verwirklichen.


Ich weiß,

wie es ist, wenn über ein Familienmitglied etwas hereinbricht, was sich anfühlt, als wäre der schlimmste Albtraum wahr geworden und es zieht dir selbst den Boden unter den Füßen weg, aber irgendwie schaffst Du es, für das Leben aufzustehen.


Und weil ich so viele Ansatzpunkte sehe, bin ich früher fast kollabiert, wenn ich aus meinen Erfahrungen etwas entwickeln wollte, was ich weitergeben kann. Dann habe ich etwas entwickelt, bin damit los, hab es wieder verworfen, hab es verfeinert, verworfen, verfeinert, verworfen… Hab mich gezeigt, versteckt, gezeigt, versteckt… Und dann bin ich manchmal wütend auf mich und die Welt, dann finde ich neue Kraft und in dem erneuten Anlauf wirke ich auf manche etwas ‚over the top‘, zu aggressiv, zu abgehoben, zu dies zu das, zu sehr mit dem Kopf durch die Wand, albern, unreif, was auch immer.


Und vielleicht mache ich mich in den Augen mancher lächerlich. Ich weiß es nicht. Da ich gut über mich selbst lachen kann, ist es nicht so wichtig.


Aber was ich weiß ist, wie man zig Jahre an etwas dranbleibt, auch wenn es lächerlich scheint. Und ich weiß, dass allein dies Medizin ist für die Welt. Denn der „normale“ unlebendige Lebensstil ist auf Dauer für alle tödlich. Das wir als Menschheit dranbleiben, bis sich wirklich was gewandelt hat, ist im Grunde die einzige Option, die wir wirklich haben, wenn wir WIRKLICH leben wollen.


Also mache ich weiter. Entwickle immer wieder neue Formen, damit diese dann Menschen erreichen, deren Lebendigkeit genährt wird.

Wie eine Töpferin, die ein Gefäß nach dem anderen töpfert. Manche verwirft sie, andere verfeinert sie, wieder andere erreichen die Menschen.


Bin ich verrückt? Oder ist die Welt verrückt und wird es Zeit, dass wir einiges ver-rücken, damit wir wieder zu unserer Natürlichkeit in allen Lebensbereichen finden?


Und wenn ich diesen mega langen Post jetzt teile (und nicht gleich wieder lösche), mit Menschen die ich kenne und schätze und mit Fremden und mich frage, willst du das alles wirklich hier preis geben?, dann glaube mir, ich hab die Hose gestrichen voll.


Vielleicht findest Du das alles total banal und fragst Dich, wozu so eine Welle? Und ich merke gerade, ob Du das liest oder nicht, ob ich Dich damit erreiche oder nicht, es ist gerade wichtig, dass ich dies für mich tue. Und gleichzeitig danke ich Dir, dass Du bis hierhin gelesen hast und dadurch mein/e ‚ich TRAU mich Zeuge/Zeugin‘ bist.


Wie kann ich für dich ein wertvoller Beitrag sein? Schreibe mir.

Hi,
ich bin Asja.

Ich teile hier mit Dir News, Updates und vor allem Impulse sowie Denkanstöße, wie Freude Dein Leben auf allen Ebenen bereichern kann, vor allem in Deinem beruflichen Wirken.  

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